Publikationen

Steuerparadies Deutschland!?
Eine kriminologische Untersuchung zu Steueroasen und selektiver Strafverfolgung 

Christoph Unbehaun

Anfang 2013 erobern die Begriffe Steueroasen und Offshore-Finanzplätze die Medienwelt in Deutschland. Auf staatlicher Ebene wird einhellig mit großer Empörung auf die scheinbar jetzt erst bekannt gewordenen Machenschaften einzelner Reicher reagiert und publikumswirksam ein entschiedenes Vorgehen seitens des Staates propagiert. Hierdurch erhärtet sich der Eindruck, dass die „Superreichen“ ihr Geld – wie auch immer – stets vor dem deutschen Staat verborgen ins Ausland schafften. Aber ist dem tatsächlich so? Ist es nicht vielmehr so, dass die deutsche Strafverfolgung bislang durchaus selektiv erfolgte und dies mit Wissen zumindest einzelner Akteure aus der Politik und den Strafverfolgungsbehörden geschah? Und ist das Gesetz in Deutschland tatsächlich für alle gleich? Das vorliegende Buch geht genau diesen Fragen nach. Zur Beantwortung betrachtet der Autor eingehend die so genannte ‚Steuerfahnder-Affäre‘, die bereits Ende der neunziger Jahre begann, aber an Aktualität in Nichts verloren zu haben scheint. Die Basis hierzu stellt eine vom Autor durchgeführte kriminologische Untersuchung dar. Herausgekommen ist ein realer Politkrimi mit Schauplatz inmitten des deutschen Finanz- und Bankenzentrums.

Das Buch ist im Verlag für Polizeiwissenschaft erschienen und in jeder (Online-)Buchhandlung erhältlich.

Steueroasen & Offshore-Finanzplätze

"(...) Mit Beginn der Finanzkrise 2008 haben die Begriffe Steueroasen und Offshore-Finanzplätze endgültig einen festen Platz in der Medienwelt erobert. Unüberhörbar sind die politischen Stimmen, die das Austrocknen oder Trockenlegen von Steueroasen fordern. Das einseitige Kriminalisieren wird dem eigentlichen Problem jedoch nicht gerecht. Vielmehr muss das Verhalten von Politik und Strafverfolgungsbehörden in den vermeintlichen Hochsteuerländern hinterfragt werden (...)"

Auszug aus "Eine kriminologische Abhandlung zum Thema Steueroasen und Offshore-Finanzplätze" von Christoph Unbehaun (2013)

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Wirtschafts- & Finanzkriminalität

"(...) Die Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität sind äußerst facettenreich. Faktoren wie der wirtschaftspolitische Rahmen, der technische Entwicklungsstand und die Sozialstruktur nehmen Einfluss auf diesen Deliktsbereich (Vgl. 2. Periodischer Sicherheitsbericht: 220). Eine Besonderheit gegenüber anderen Kriminalitätsformen stellen die diffusen, nicht auf den ersten Blick erkennbaren Täter-Opfer-Konstellationen dar. Im Gegensatz zu ‚sichtbaren‘ Kriminalitätsformen wie Gewaltkriminalität sind Täter, Opfer und Schaden oft nicht ohne umfangreiche Ermittlungen festzustellen (...)"

Auszug aus "Eine kriminologische Kurzabhandlung zum Thema Wirtschaftskriminalität" von Christoph Unbehaun (2013)

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Ergebnisse einer kriminologischen Untersuchung von Christoph Unbehaun können in dem im Verlag für Polizeiwissenschaftaktuell erschienen Buch Steuerparadies Deutschland!? Eine kriminologische Untersuchung zu Steueroasen und selektiver Strafverfolgung nachgelesen werden.

Das Buch kann über den Verlag oder jede (Online-)Buchhandlung bezogen werden.

 

Dozentinnentätigkeit

  • Stupperich, A. (2017). Psychopathy, Animal abuse and Interpersonal Violence – Studying the Nexus
    sowie Cold Case Investigation in Educational Settings in Germany. University of Illinois at Chicago. Department of Criminology, Law and Justice
  • Stupperich, A., Bettels, K. (2017). Cold case Investigation in Educational Settings. World Conference and Exhibition on Forensic Science, 1.-17.5.2017, Kuala Lumpur, Malaysia
  • Stupperich, A., Strack, M. (2017). You don’t wake up and be a Sadist – About Persons who act out Sadistic Fantasies. University of Maribor, Faculty of Criminal Justice and Security
  • Stupperich, A., Strack, M (2016). Former animal abuse in psychopathic populations of forensic patients. American Academyof Forensic Sciences: Transformation: Embracing Chance, Feb 22.-27.2016 Las Vegas 68th Annual Scientific Meeting Las Vegas
  • Stupperich, A. (2015). Biologische Grundlagen des Mantrailing. Sächsische Polizei, Fortbildungszentrum
  • Stupperich, A. (2015). Möglichkeiten des Einsatzes von Personenspürhunden bei Todesermittlungen, Fortbildungsinstitut der PA
  • Stupperich A. (2007). Pädosexualität in den Neuen Medien: Bedeutung für die Behandlung von Sexualstraftätern im Vollzug. Aus- und Fortbildungsanstalt des Landes Sachsen Anhalt, Nordhausen (28.-30.11.).
  • Stupperich A. (2007). Möglichkeiten, Chancen und Anwendung von tiergestützter Therapie im Strafvollzug. Aus- und Fortbildungsanstalt des Landes Sachsen Anhalt, Nordhausen (28.-30.11.).
  • Stupperich A. (2007). Neuere Ansätze der ambulanten Sexualstraftäterbehand-lung. Fortbildung der Justizbediensteten, Tagung der Psychologen im Justizvollzug, Straubing (23-26.06).
  • Stupperich A. (2007) Heute Opfer – Morgen Täter. Festvortrag zur Eröffnung der Opferausstellung Straubing.
  • Stupperich A. (2006) Pädosexuelle Cyber Crimes. Fortbildungsveranstaltung der Staatsanwaltschaft Halle – Zentralstelle zur Bekämpfung gewaltdarstellender, pornographischer und sonstiger jugendgefährdender Schriften (23.05).
  • Stupperich A. (2006) Beim Schauen allein bleibt es nicht – Konsumverhalten von Kinderpornographischen Darstellungen bei Pädosexuellen. Fachtagung „Dunkelziffer“, Hamburg (28.03).
  • Stupperich A. (2004) Von der Fantasie zur Tat: Tierquälerei. Interdisziplinäres Forum Forensik IFF. Tagung Macht – Fantasie Gewalt. Bremen (02-03. Jan)
  • Stupperich, A., Strack, M. (2016). Among a German sample of forensic patients, previous animal abuse mediates between psychopathy and sadistic actions. American Academy of Forensic Sciences. Annual Scientific Meeting Las Vegas, NV
    Stupperich, A., Beetz, A. (2008). Tiergestützte Therapie als Behandlungskonzept in der Forensik. 23. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der Forensischen Psychiatrie. März 2008.
  • Stupperich, A., Petrova-Schuhmann, P., Lukesch, H. (2007). Internet Crimes Against Children (ICAC) – Die Nutzung der neuen Medien durch Pädosexuelle, 22. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der Forensischen Psychiatrie. (08.-10.03)
  • Stupperich, A., Beetz, A. Petrova, P. (2007). Child Pornography and the Internet. 30th Congress of International Academy of Law and Mental Health, Padua
  • Stupperich, A., Beetz, A. (2007). Animals in Law and Mental Health. 30th Congress of International Academy of Law and Mental Health, Padua.
  • Stupperich, A., Petrova, P., Beetz, A. Osterheider, M. (2006). Konsumverhalten von Kinderpornographie aus dem Internet bei Pädosexuellen – eine Rezipientennahe Studie. 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Nürnberg, 17-21.September.
  • Stupperich A. (2006). Meine Werte– Unsere Werte? Das sozialpsychologische Konstrukt der „Werthaltung“ und seine Bedeutung für die forensisch –psychiatrische Praxis. 21. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der forensischen Psychiatrie, 1.-3. März
  • Osterheider, M., Stupperich, A. Mokros, M. (2006). Workshop: Forensische Forschung. 21. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der forensischen Psychiatrie, 1.-3. März
  • Stupperich A., Strack M., Osterheider M. (2005). Violence and Personality – Personality types in forensic patient with violent crimes, 29th Congress of International Acadamy of Law and Mental Health, Paris (2.-9. July)
  • Stupperich A. (2005). Risikoprognose bei psychisch kranken Rechtsbrechern gemäß § 63 StGB auf der Basis des Rational Choice Ansatzes – eine empirische Anwendung des SEU Modells 20. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der forensischen Psychiatrie, 2.-4. März
  • Stupperich A, Strack M., Osterheider M. (2004). Persönlichkeitsprofile von psychisch kranken Straftätern unterschiedlicher Diagnosegruppen nach dem Trierer Persönlichkeitsinventar. Vortrag für Bayreuther Forensik-Tagung am 7.12. 2004.

Zusatzqualifikationen

  • 05/2006 – 01/2008 personzentrierte Beraterin (C. Rogers)
  • 07/2007 Therapie mit Persönlichkeitsgestörten Sexualstraftätern (Prof. Dr. P. Fiedler)
  • 06/2005 Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie I und II (Prof. Dr. P. Fiedler)
  • 03/2005 – 01/2007 Mitarbeit im Qualitätszirkel forensische und zivilrechtliche Begutachtung
  • seit 2005 Tiergestützte Therapie und Tierpädagogik
  • Juni 2008 – Dezember 2009 Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training, ASAT® (R. Steffes-enn)
  • 06/2009 Psychologie und Behandlung des Stalking (Dr. J. Hoffmann)
  • 12/2003 – 3/2004 Risikomanagement und Risikoprognose bei forensischen Patienten (Leitung Th. Müller, Bob Ressler)
  • 06/2004 Autoaggression, Suizidalität und selbstschädigendes Verhalten
  • 11/2004 „Gefährliche Straftäter“: Eine Problemgruppe der Kriminalpolitik in der kriminologischen Zentralstelle e.V.
  • 02/2005 Täterfantasien und Tatverhalten in Fällen (sexueller) Gewalt (Interdisziplinäres Forum Forensik)
  • 09/2005 Jugenddelinquenz
  • 07/2006 Psychopathy Checklist Revised (PCL-R) Fortbildung (Bob Hare)

Publikationen

Zeitschriften und Journals (print/online)

  • Stupperich, A., Häfele, J., Ihm, H. (accepted): Crime and Subculture in Europe. Oxford Research Encyclopedia of Criminology and Criminal Justice.
  • Ihm, H., Stupperich, A., Strack, M., Grzanna (accepted). Crime Scene Assessment als empirische Methode in der ermittlungsunterstützenden Anwendung am Beispiel von Tierquälereien an Pferden – eine kriminalistische Analyse. Kriminalistik.
  • Tecklenborg, T., Stupperich, A. (2018). Einbrüche in Häuser mit Smart Home Technologie. Kriminalistik. 14, 203-207.
  • Stupperich, A., Bettels, K., Marquardt, A. (2017). Cold Case Investigation in Educational Settings in Germany. Journal of Forensic Science Policy and Management
  • Bettels, K., Stupperich, A. Marquardt, A. (2016). Cold Cases als Wahlpflichtfach? Erste Erfahrungen aus dem Bachelorstudium an der Polizeiakademie Niedersachsen. Kriminalistik. 4, 270-275.
  • Stupperich, A., Strack, M (2016). Former animal abuse in psychopathic populations of forensic patients. Journal of Forensic Science. 61 (3), 699-705.
  • Stupperich, A., Ihm, H. & Strack, M. (2009). Violence and personality in forensic patients. Is there a forensic patient-specific personality profile? Journal of Interpersonal Violence, 24(1), 209-225.
  • Stupperich, A. (2007). Vom Tierquäler zum Serienmörder? - Tierquälerei als rote Flagge. Kriminalistik, 8/9, 512-516.
  • Ihm, H., Stupperich, A. (2007). Betrug als Volkssport? Eine phänomenologische Zusammenfassung über die Hintergründe des Betrugdeliktes. Kriminalistik, 61, 11, 667-672.
  • Stupperich A., Strack M. (2005). Zur Funktion individueller Werthaltungen bei Gewaltdelinquenz und ihre Ausprägung bei Unterbringung gem. Maßregelvollzugsgesetz. Forensische Psychiatrie und Psychotherapie - Werkstattschriften: 1, 51-66, Pabst Verlag

Monografien und Buchkapitel

  • Stupperich, A. (2019). Tierquälerei als rote Flagge. In: Steffes-enn & Ihm (Hrg) Täter und Taten als Informationsquellen - Anamnese und Fallarbeit. Verlag für Polizeiwissenschaften: Frankfurt. S 409-424.
  • Stupperich (Hrg, 2018). Cold Cases in Wissenschaft und Praxis. Polizei & Wssenschaft. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt.
  • Stupperich, A. (2014). Tierquälerei als rote Flagge. In: Steffes-enn (Hrg) Täter und Taten als Informationsquellen - Anamnese und Fallarbeit. Verlag für Polizeiwissenschaften: Frankfurt. S 253-271.
  • Stupperich A. (2012). Körperkontakte zwischen Mensch und Tier. In: Schmidt, R.-B, Schetsche, M. (Hrgs) Körperkontakt. Multidisziplinäre Erkundungen. Psychosozial Verlag.
  • Stupperich A. (2011). Von der Fantasie zur Tat? - Tierquälerei unter dem Aspekt der Prävention In: Robertz, F (Hrg.) Gewaltphantasien. Verlag für Polizeiwissenschaften: Frankfurt.
  • Stupperich, A. (2010). Tierquälerei als rote Flagge. In: Steffes-enn (Hrg) Täter und Taten als Informationsquellen - Anamnese und Fallarbeit. Verlag für Polizeiwissenschaften: Frankfurt. S 245-264.
  • Ihm H., Stupperich A. (2009). Über den Umgang mit sexualisiertem Verhalten im Schulsetting. In: Verhaltensauffällige Schüler: Symptome, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten Köln: Böhlau, 261-278.
  • Stupperich, A., Beetz, A. (2008). Tiergestützte Therapie als Behandlungskonzept in der Forensik. In: Saimeh, N. Zukunftswerkstatt Maßregelvollzug. Bonn: Psychiatrie Verlag, 229-240.
  • Stupperich A. (2006). Wege in den Schatten? Tierquälerei und Gewaltdelinquenz. In: Verschwiegenes Tierleid – sexueller Missbrauch von Tieren. Schröder (Hg.), Schröder Verlag, Windhagen. 84-95.
  • Stupperich A. (2006). Von der Fantasie zur Tat – Tierquälerei. In: Macht- Fantasie – Gewalt (?) – Täterfantasien und Täterverhalten in Fällen von (sexueller) Gewalt. Greuel, L. & Petermann, A. (Hrsg)., Dortmund: Pabst Verlag, 47-63.
  • Stupperich, A. (2006). Meine Werte – unsere Werte? Das sozialpsychologische Konstrukt der Werthaltungen und seine Bedeutung für die forensisch-psychiatrische Praxis. Tagungsband zur 21. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der Forensischen Psychiatrie. Bonn: Psychiatrie Verlag.
  • Stupperich, A., Strack, M. & Osterheider, M. (2005). Werthaltungen als Mediatoren devianten Verhaltens? In M. Osterheider (Hrsg.), Forensik 2004, Berichte zur 19. Eickelborner Fachtagung (S. 101-114). Dortmund: PsychoGen Verlag.
  • Stupperich, A. & Strack, M. (2005). Zur Funktion individueller Werthaltungen bei Gewaltdelinquenz und ihre Ausprägung bei Unterbringung gemäß Maßregelvollzugsgesetz. Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, 12(1), 51-66
  • Schedel-Stupperich A. (2002). Die Würde des Pferdes als Kriminalitätsopfer am Beispiel des Hauspferdes. In: Liechti M (Hrsg) Die Würde des Tieres, Tierrechte – Menschenrechte, 7, Harald Fischer Verlag.
  • Schedel-Stupperich, A., Glindemann H. (2000). So schütze ich mein Pferd. Müller Rüschlikon. Cham.

Dissertation

  • Schedel-Stupperich A. (2002) Schwere Gewaltdelikte an Pferden – Phänomenologie, psychosoziales Konstrukt und die Ableitung von präventiven Verhaltensmaßnahmen. Warendorf: FN Verlag.

Poster

  • Stupperich, A., Beetz, A.M., Strack, M., Stache, G., Groß, R. (2007) Emotional commitment as a predictor of interaction problems with animals. IAHIO Congress. Tokio
  • Hiermaier, C., Stupperich, A., Strack, M., Osterheider, M. (2006) Rape as a decision process. 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Nürnberg, 17-21.September.
  • Stiegler, M., v. Hahn, U., Stupperich, A., Strack, M. (2006). Erfassen von Strukturen und Prozessen in einer manualisierten Sexualstraftätergruppe im SYMLOG Konzept. 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Nürnberg, 17-21.September.
  • Groß, R., Stupperich, A., Ihm, H., Strack, M. (2006). Persönlichkeit als diskriminierender Faktor von Delinquenz und psychiatrischer Erkrankung. 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Nürnberg, 17-21.September.
  • Hahn, M, U. V, Stiegler, M., Stupperich, A., Strack, M., Hammerl, M., Osterheider, M. (2006). Group therapy: A reasonable option for all sexually delinquent forensic patients? 2nd Summer Conference. Research in Forensic Psychiatry. Regensburg, 13-16.July.
  • Hiermaier, C., Stupperich, A., Strack, M., Lange, K., Osterheider, M. (2006). Sexual delinquency as a decicion process. 2nd Summer Conference. Research in Forensic Psychiatry. Regensburg, 13-16.July.
  • Schiereck – Hollmann, S., Frohna, M., Strack, M., Stupperich, A.. (2005). Job satisfaction and social climate as quality – indices in the Forensic Psychiatry. Poster zur 1st. Summer Conference Research in Forensic Psychiatry, Regensburg, 10.-11. Juni.
  • Hahn, U.v., Stupperich, A., Strack, M., Osterheider, M., Mache, W. (2005). Erfassung von Strukturen und Prozessen in einer interaktiven Sexualstraftätergruppe im SYMLOG. 1st Summer Conference Research in Forensic Psychiatry, Regensburg, 10.-11. Juni.
  • Stupperich A., Strack M., Saimeh N. (2004). Akkuratheit und Diskrepanz in der Perspektivenübernahme als therapeutische Aufgabe. 1. Tagung ´Gruppenpsychotherapie von Sexualstraftätern´. Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Hamburg, 3.-4. September.

Vita | Dr. Alexandra Stupperich

Dipl.-Biologin (Univ.) Dr. Alexandra Stupperich

Dr. Alexandra Stupperich ist Diplom-Biologin (Univ.) und als Professorin für Kriminaltechnik an der Polizeiakademie Niedersachsen tätig. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Gewaltdelikte (Tötungs- und Sexualdelikte; "Cold Cases"; häusliche Gewalt) aus kriminal- und persönlichkeitspsychologischer Perspektive (vgl. Publikationsverzeichnis), Therapie mit Gewalt- und Sexualstraftätern, sowie im Bereich IT-Forensik.

Absolvierte Studiengänge:

  • Diplom-Biologin (Univ.)

Absolvierte Fort- und Weiterbildungen:

  • Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainerin (ASAT®)
  • Personzentrierte Beraterin (C. Rogers /GWG)
  • Risikomanagement und Risikoprognose bei forensischen Patienten (Leitung: R. K. Ressler & Dr. T. Müller)
  • Psychopathy Checklist Revised (PCL-R) (R. Hare)
  • Crime Scene Assessment (R. Walter)
  • Täterfantasien und Tatverhalten in Fällen (sexueller) Gewalt (Interdisziplinäres Forum Forensik)
  • Tiergestützte Therapie
  • Therapie mit Persönlichkeitsgestörten Sexualstraftätern (Prof. Dr. P. Fiedler)
  • Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie I und II (Prof. Dr. P. Fiedler)

Fachreferentin auf nationaler und internationaler Ebene, insbesondere zu den Themen "Zusammenhang von Tierquälerei und Gewaltdelinquenz / häuslicher Gewalt", "Tiergestützte Therapie", "Cold Cases"

Publikationen & Forschung

Kriminologin (M. A./Univ.) Rita Steffes-enn

Theoretisches und praktisches Fachwissen zum Nachschlagen

Ein weiterer zentraler Baustein der Arbeit im ZKPF ist die Fachpublikation. Auch hier spiegelt sich der fachliche Anspruch des ZKPF wider, Wissenschaft und Praxis in einem besonderen Maße miteinander zu verbinden und wechselseitig im maximalen Umfang nutzbar zu machen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den Publikationen von Rita Steffes-enn. Weitere Informationen zu ihren Forschungsschwerpunkten finden Sie hier.

Täter und Taten als Informationsquellen. Anamnese und Fallarbeit

Aus der Praxis für die Praxis

Auf der Grundlage langjähriger Berufserfahrungen und wissenschaftlich fundiertem Fachwissens wurde ein umfassender Erhebungsbogen für Anamnese und Fallarbeit mit delinquenten Menschen jeden Geschlechts und aller Altersstufen entwickelt. Der Erhebungsbogen umfasst das Alphabet der deliktspezifischen Anamnese und stellt das Kernstück des Buchs dar. Mit Hilfe des Anamnesebogens wird nicht nur Berufsanfängern die Gesprächsführung erleichtert, sondern auch erfahrenen Kräften eine Checkliste an die Hand gegeben, um bei komplexen Themen, wie sie besonders im Bereich sexuell assoziierter Taten anzutreffen sind, sowohl Anregungen als auch eine systematische Dokumentationsform der erhobenen Daten zu erhalten. Neben der Fallarbeit ist der Anamnesebogen im besonderen Maße für den Bereich des Clearings geeignet. Der gesamte Anamnesebogen befindet sich ebenfalls auf der inliegenden CD. Darüber hinaus finden sich im Buch sowohl Vertiefungsbeiträge zu ausgewählten Phänomenen und Methoden als auch Erfahrungsberichte. Die Autoren und Autorinnen gehören verschiedenen Professionen an und sind in ebenso unterschiedlichen Arbeitsfeldern tätig. Hierdurch werden mit dem vorliegenden Buch zeitgleich die Chancen einer über den Tellerrand blickenden und interdisziplinäre Kompetenzen nutzenden Präventionsarbeit widergespiegelt.

Die 3. überarbeitete und erweiterte Auflage ist seit 2019 im (Online-)Buchhandel erhältlich.

Polizisten im Visier. Eine kriminologische Untersuchung zur Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht

Gewalt gegen im Dienst befindliche Polizeikräfte ist als ein hoch interaktionelles Delikt anzusehen, bei dem der Körper zum Hauptkommunikationsmittel wird. Dies gilt insbesondere für den direkten Kontakt der sog. „Street-Cops“ mit dem polizeilichen Gegenüber. Aus diesem Grund wurde sich in der vorliegenden Untersuchung auf das Phänomen der Gewalteinwirkung gegen Polizeikräfte außerhalb von Großeinsätzen konzentriert.
Das im Buch präsentierte kriminologische Forschungsprojekt befasst sich mit der Sichtweise von Mehrfachgewalttätern, die auch Gewalt gegen Polizeibeamte angewandt haben. Geleitet von der langjährigen Erfahrung der Autorin in der Täterarbeit, dass Verhaltensweisen von Tätern, selbst wenn sie befremdlich anmuten, dennoch sozialen Regeln folgen, wurde der Frage nachgegangen, welchen Sinngehalt Gewalt gegen Polizeibeamte aus der Täterperspektive hat. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die Kriminalpolitik, die Prävention und den unmittelbaren face-to-face-Kontakt gezogen. Denn die Angriffe der hier untersuchten Täter erfolgten keinesfalls aus dem Nichts heraus, selbst wenn im Urteil „ohne rechtfertigenden Grund“ oder „plötzlich und unerwartet“ zu lesen ist. Die untersuchten Gewalthandlungen reichen von Schubsen/Stoßen über Treten und Schlagen bis hin zum Drohen mit einer Waffe und dem Werfen von Brandsätzen gegen eine Polizeidienststelle.

Die in diesem Buch vorgestellte Forschungsarbeit wurde 2014 von der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie ausgezeichnet. Die Bücher können unter www.polizeiwissenschaft.de oder in jeder (Online-)Buchhandlung bezogen werden.

Wegbegleiter

Beruflich prägende Wegbegleiter & Wegbegleiterinnen:

Netzwerk- & Kooperationspartner:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten e. V., BAG KJSGV
  • Dunkelziffer e. V., Hamburg
  • Institut für Psychologie & Bedrohungsmanagement, IPBm Darmstadt
  • Beratungs- und Therapiezentrum Hannover, BTZ
  • Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche (VT) Steffen Theel
  • Gutachtenpraxis Dr. Nahlah Saimeh

Vita | Rita Steffes-enn

Kriminologin (M. A./Univ.) Rita Steffes-enn Abgeschlossene Studiengänge

  • Kriminologie (M. A./Univ.)
    Thema der Masterarbeit: Gewalt gegen Polizei aus Sicht der Täter
  • Sozialarbeit (Dipl./FH)
    Thema der Diplomarbeit: Soziale Arbeit im Jugendstrafvollzug. Eine Gegenüberstellung der Jugendstrafanstalten Wittlich und Schifferstadt sowie der Jugendanstalt Hameln am Beispiel der Behandlung jugendlicher Sexualstraftäter

Kriminologisch-phänomenologische Schwerpunkte

  • Gewaltdelikte (einschließlich Intimpartnergewalt und Kindesmisshandlung)
  • Linksextremismus
  • Sexualdelikte
  • Stalking

Publikationen

Kriminologische Forschungsfelder

  • Täterdenken
  • Polizei & Gewalt
  • Linksextremismus
  • Preisträgerin der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK) für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten an deutschsprachigen Hochschulen
  • derzeit Doktorandin an der Universität Bremen zum Thema Gewalt gegen Polizeikräfte aus Tätersicht

Berufliche Ausbildung

  • ehemalige Polizeibeamtin des Landes Rheinland-Pfalz (1987-1991) 

Zusatz- und Fachqualifikationen

  • Psychologisches Bedrohungsmanagement: Seniorberaterin, Gutachterin und Supervisorin (IPBm)
  • Bindungsbasierte Psychotherapie (LMU München unter Leitung von Dr. Karl-Heinz Brisch)
  • Systemische Therapie (FH München/Bayern Innovativ unter Leitung von Frau Prof. Dr. Gela Neubeck-Fischer)
  • Moderatorin (ZWW Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
  • Psychotherapie (HPG)
  • Anti-Aggressivitäts-Training, AAT® und Coolness-Training, CT® (ISS Frankfurt/Main)
  • Grundlagenkurs „Transaktionsanalyse“ (DGTA)
  • Assessment Intervenion Moving on - AIM2-Trainerin (Graf-Recke-Stiftung)
  • Opfergerechte Tätertherapie - Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche (DGfPI)
  • Systemische Traumapädagogin (ifs)

Teilnahme an Fortbildungen

  • Psychotraumatologische Fachberatung
  • Umgang mit Sexualstraftätern
  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
  • Umgang mit Gewalttätern
  • Seminar für Führungskräfte im Justizvollzug
  • Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
  • Seminar für Vollzugsabteilungsleiter/-innen: Umgang mit Ermessensspielräumen
  • Integratives Konflikttraining nach R. Dahm
  • Workshop „Entwicklung des AAT® / CT®“
  • Workshop “Systemische Supervision und Coaching”
  • Angewandte Methoden des Psycho- und Soziodramas
  • Therapie von Stalkern 
  • Gewaltvorhersage und Fallmanagement in Stalkingfällen
  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Häusliche Gewalt und Tötung des Intimpartners 
  • Profiling und Fallanalyse in der Forensik 
  • Körperthrill & Selbsterfahrung im Umgang mit Gewalttätern
  • Zielgerichtete Gewalt und Amok an Schulen 
  • Internetdevianz 
  • Gewaltvorhersage und Fallmanagement schwere Intimpartnergewalt
  • Tathergangsbetrachtung
  • Kinderpornographie 
  • Stalking & Intimpartnergewalt 
  • Rückfallvermeidungsmodell 
  • Kulturelle Implikationen bei Gewalttaten, Schwerpunkt: Kosovo 
  • Risikofaktoren bei Sexualtätern 
  • Sexuelle Gewalt & Stalking 
  • Die Bedeutung der Tierquälerei 
  • Verhaltensberatung bei Stalking und Intimpartnergewalt
  • Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche
  • Tatbegehungsmerkmale und Prognose bei Sexualstraftätern
  • Elternarbeit nach dem Bekanntwerden sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Institutionen
  • Werkstattgespräche zur Arbeit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen
  • Junge (sein) - Sexualität (entwickeln) - Sexuelle Grenzverletzungen (begangen haben)
  • Extremismus und Radikalisierung im Jugendalter
  • Restorative und Transformative Justice
  • Bindung, Trauma und Gewalt
  • Arbeit mit Täterintrojekten
  • Traumapädagogik in der Arbeit mit sexuell übergriffigen Kindern und Jugendlichen
  • Netzwerkarbeit bei sexuell übergriffigem Verhalten durch junge Menschen - Prävention im Sport, Conferencing-Verfahren, Jugendliche im Strafverfahren

Teilnahme an Fachtagungen & Konferenzen

  • Bundesweite Praktikertreffen der Jugendstrafanstalten (DVJJ)
  • Diverse Fachtagungen zu Themen aus dem Bereich der Kriminaltherapie (z. B. Kriminal- und Legalprognosen, R & R-Programm) für Fachdienste im bayerischen Strafvollzug
  • Überregionale Fachtagungen der Sozialtherapien im Justizvollzug (AK Sozialtherapeutischer Anstalten im Justizvollzug)
  • Stalking (IPS)
  • Häusliche Gewalt und Tötung des Intimpartners (IPS)
  • Amok (IPS)
  • Profiling (IPS)
  • Bedrohungsmanagement (AETAP)
  • Schwere Gewalt gegen Kinder (IPBm)
  • Polizei & Psychologie (P & W)
  • Erwachsenenamok (IPBm)
  • Polizeilicher Schusswaffengebrauch & Eigensicherung (P&W)
  • Sexualdelinquenz (IATSO)
  • Schutz vor Gewalt in Institutionen (DGfPI)
  • Bundeskogress AAT® (IKD Hamburg, ISS Frankfurt/Main & WBZ Ingelheim)
  • Prävention durch Täterarbeit - Den (intergenerativen) Gewaltkreislauf stoppen (Contra Häusliche Gewalt, Rheinland-Pfalz)
  • Wegsperren - und zwar für immer? Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit sexuell auffälligen Menschen (DGfPI, BAG KJSGV, BAG TäHG, Charité Berlin, theaterpädagogische werkstatt Osnabrück)
  • Radikalisierung und extremistische Gewalt - Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement (IPBm)
  • Gewalt und Radikalisierung (DPT)
  • Bindungstraumatisierungen - Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden (Internationale Bindungskonferenz München)

Hauptberufliche Tätigkeitsfelder

  • Polizeibeamtin des Landes Rheinland-Pfalz (Verwendungsgebiete: Polizeieinzeldienst und Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei)
  • einjähriges Berufspraktikum zur staatlichen Anerkennung als Diplom-Sozialarbeiterin in der Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz (Schwerpunktwohngruppe: Gewalt- und Sexualtäter)
  • Fachdienstmitarbeiterin im Regelvollzug für erwachsene männliche Täter, Justizvollzugsanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
  • Wohngruppenleiterin in Personalunion Fachdienstmitarbeiterin (Schwerpunktwohngruppe: Gewalttäter sowie stellv. Sexualstraftäter und stellv. Leiterin des Offenen Vollzugs), Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
  • Fachdienstmitarbeiterin (Schwerpunkt: Einzel- und Gruppentherapie), Sozialtherapeutische Abteilung für Sexualstraftäter der Justizvollzugsanstalt Amberg/Bayern
  • Aufbau und verantwortliche Leitung der Täterarbeitseinrichtung „Contra Häusliche Gewalt!“ im Landgerichtsbezirk Koblenz (Trägerschaft: Verein Bewährungshilfe Koblenz e. V. unter Förderung des Ministeriums des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz)
  • Leitung einer freien Beratungsstelle für ambulante rückfallpäventive Täterarbeit, Präventionsprojekte sowie Team- und Fallberatungen (Deliktische Schwerpunkte: Gewalt- und Sexualdelinquenz, Stalking)
  • seit 2001: Fachreferentin im In- und Ausland
  • seit 2012: Leiterin des Zentrums für Kriminologie & Polizeiforschung (ZKPF)

Praktika während des Erststudiums

  • Praktika im Rahmen des Sozialarbeitsstudiums:
         Jugendstrafanstalt Wittlich (fünf Wochen) 
         Bewährungshilfe Koblenz (vier Wochen)
         Jugendstrafanstalt Wittlich (sechs Wochen)
         Projektpraktikum in der Jugendstrafanstalt Wittlich (drei Semester einmal wöchentlich)
  • Freiwillige Kurzzeitpraktika zur Erstellung der Diplomarbeit:
         Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
         Jugendstrafanstalt Schifferstadt
         Jugendanstalt Hameln

Sonstige (neben-)berufliche Betätigungsfelder

  • 1994: Leitung eines Anti-Gewalt-Seminars für Mädchen, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück
  • 1994-1996: Mitwirkung an deliktorientierten Behandlungsgruppen für jugendliche Sexualstraftäter in der Jugendstrafanstalt Wittlich
  • Vorbereitung und eigenständige Leitung eines Projekts von Inhaftierten zum Verkehrssicherheitstag der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz „Aktion junge Fahrer“
  • 1994-1997: ambulanten Erziehungshilfen für gefährdete Jugendliche (Schwerpunkte: gewaltbereite Jugendliche), Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
  • 2000/2001: Entwicklung des Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainings (ASAT®), einem deliktorientierten und bindungsbasiertem Behandlungsmanual zur Rückfallprävention bei strafmündigen Sexualtätern
         - 2001: Autorin des ASAT®-Arbeitshandbuchs
         - 2003: Unterstützung d. wissenschaftl. Evaluation des ASAT®, Lehrstuhl für Diagnostische Psychologie, Uni Eichstätt
         - 2007: Konzipierung des ASAT®Jugend
         - seit 2007: Ausbildungsleiterin der ASAT®-Zusatzqualifikation in Deutschland
         - 2008-2014: Kooperationspartnerin der Universität Bern/CH zur Entwicklung und Durchführung einer universitären    
                              Weiterbildung zum ASAT®Suisse in Form eines Certificate of Advanced Studies (CAS)
         - 2008-2016: Kooperationspartnerin der Universität Bern (Forensisch-Psychiatrischer Dienst, FPD) zur Konzipierung,
                              Umsetzung und Evaluierung des ASAT®Suisse beim FPD Bern/CH sowie der Behandlungsabteilung der
                              Justizvollzugsanstalt Thorberg/CH    
         - 2011: Erstellung des ASAT®Suisse-Arbeitshandbuchs in Co-Autorenschaft mit Oliver Falk (2012 übersetzt ins
                     Französische)
         - 2014: Ausgezeichnung des ASAT® mit dem dritten Platz des rheinland-pfälzischen Landespräventionspreis
                     "Kriminalprävention 2014"
  • 2004: Entwicklung des „Deeskalationstrainings in Fällen häuslicher Gewalt – DET“
          - 2007-2009: Unterstützung d. wissenschaftl. Evaluation des DET, Arbeitsstelle Forensische Psychologie, TU Darmstadt
          - seit 2008: Ausbildungsleiterin der DET-Zusatzqualifikation
  • 2004-2005: freiberufliche Leitung des Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainings (ASAT®), Abteilung für Sexualstraftäter der Justizvollzugsanstalt Amberg/Bayern
  • 2004-2005: Projektleiterin des sekundären Präventionsprogramms „Coolnesstraining®“ im Rahmen derSozialtherapeutische Ganztagsschule, Hauptschule Cochem/Rheinland-Pfalz
  • 2004-2005: Projektleiterin eines primären Präventionsprogramms zum Umgang mit Aggressionen, Grundschule Cochem/Rheinland-Pfalz
  • 2005-2009: Mitglied interdisziplinärer regionaler Arbeitskreise „Gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ im Landgerichtsbezirk Koblenz
  • 2008-2014: Leitung des Instituts für deliktbezogene Täterarbeit Rheinland-Pfalz (IDT)
  • 2009-2012: stellvertretende Leiterin des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement (I:P:Bm), Darmstadt
  • 2008-2015: Psychologische Bedrohungsmanagerin (Seniorberaterin & -fallmanagerin, Gutachterin, Supervisorin) beim Team Psychologie & Sicherheit (TPS), Düsseldorf/Darmstadt
  • 2007-2015: Gründungsmitglied der Association Of European Threat Assessment Professionals (AETAP)
  • 2013-2015: Mitglied der European Society of Criminology (ESC)
  • 2006-2019: AAT®-/CT®-Ausbilderin des Deutschen Instituts für Konfrontative Pädagogik, Hamburg (IKD)
  • 2008: Initiatorin und Mitbegründerin des Koblenzer Modells zum interdisziplinären Fallmanagement von Hochrisikofällen häuslicher Gewalt
  • 2009: Expertin des internationalen Advisory Boards zum DyRiAS® – Intimpartner (computergestütztes Analysesystem zur Risikoeinschätzung bezüglich leichter bis tödlicher Gewalt durch männliche Intimpartner)
  • 2013: Mitglied der internationalen Expertengruppe des Verlags für Polizeiwissenschaft zum Thema "Gewalt & Polizei"
  • 2015: Expertin im rheinland-pfälzischen Landtag zu einer Anhörung in Vorbereitung eines Straftatbestandes zur Gewalt gegen Polizeikräfte
  • seit 2002: Einzel-Lehraufträge an (Fach-)Hochschulen, z. B. Universität Erlangen, Kath. Universität Eichstätt, Universität Bern, Hochschule Koblenz sowie diversen Hochschulen der Polizei in Deutschland und Polizeischulen der Schweiz
  • seit 2005: bundesweit tätige Fall- & Teamberaterin zu den Schwerpunkten "Präventive Deeskalation", "Aggression" und "Sexualität" - einschließlich psychiatrischer und behindertenpädagogischer Einrichtungen
  • seit 2006: Kooperationspartnerin des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement (IPBm), Darmstadt
  • seit 2017: Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e. V. (BAG KJSGV), bis 2019 Vorstandsvorsitzende 

Aktuelle Mitgliedschaften

  • Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit  sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e. V. (BAG KJSGV)
  • Kriminologische Gesellschaft - Wissenschaftliche Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen e. V. (KrimG)

Vita | Diplom-Psychologin (Univ.) Michaela Schätz

Diplom-Psychologin (Univ.) Michaela SchätzMichaela Schätz verfügt über langjährige Erfahrung in der (forensisch-)stationären Behandlungsarbeit sowie der Leitung deliktorientierter Behandlungsprogramme für Sexual- und Gewalttäter. Aktueller Arbeitsschwerpunkt ist die Erstellung von Fallkonzepten zur Prognose und Therapieindikation bei Strafgefangenen im Justizvollzug. Wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit ist die umfassende delikt- und störungsspezifische Anamnese und Diagnostik. Michaela Schätz leitet die Einweisungsabteilung in der JVA Moabit, Berlin.

Im Rahmen der klinischen Tätigkeit entwickelte Michaela Schätz Behandlungsprogramme, die sich an den defizitären Fähigkeiten und Bedürfnissen intelligenzgeminderter Straftäter orientieren. Ein fundamentaler Bestandteil der ressourcenorientierten Arbeit mit psychisch kranken Straftätern ist die Beziehungsarbeit. Michaela Schätz bietet berufsgruppenspezifische Vorträge und Workshops zum Thema „Wirkfaktor Einstellung. Wertevorstellungen in der Arbeit mit psychisch kranken Straftätern“.

Nebenberuflich nimmt Michaela Schätz begleitend Lehraufträge für die Bereiche Psychopathologie sowie spezielle forensische Fragestellungen an der Bildungsstätte des Justizvollzugs sowie weiterer Auftraggeber wahr. Darüber hinaus führt sie testpsychologische Untersuchungen für gerichtliche Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit sowie Prognosebegutachtungen durch.

Schwerpunkte im Fortbildungsangebot

  • Deliktorientierte Arbeit mit intelligenzgeminderten Tätern
  • Deliktorientierte Arbeit mit Brandstiftern
  • Haltung in der psychitrischen Arbeit

Studium und Zusatzqualifikationen

  • Psychologie (Diplom), Schwerpunkt: Klinische Psychologie
  • Psychologische Psychotherapeutin – Verhaltenstherapie (i. A.)
  • Anti-Sexuelle-Aggressivitäts-Trainerin (ASAT®)

Zentrum für Kriminologie & Polizeiforschung