Experten - ZKPF | Rita Steffes-enn | Zentrum für Kriminologie Polizeiforschung

ZKPF-Büro

Im ZKPF-Büro ist zum einen die Verwaltung angesiedelt, zum anderen werden hierüber unsere Angebote und Forschungsprojekte koordiniert. Die hauptverantwortliche Ansprechpartnerin im ZKPF ist Rita Steffes-enn, Kriminologin (M.A.).

Bei bestehendem Interesse an unseren Angeboten, können Sie sich unter +49 2653 913723 telefonisch an unser Verwaltungsbüro wenden.  

Kooperierende ReferentInnen

Neben den ZKPF-Experten erfolgt je nach inhaltlicher Ausrichtung der Veranstaltung eine Kooperation mit folgenden externen Referenten & Referentinnen:

Pressearbeit

Öffentlichkeitsarbeit wird im ZKPF als zentraler Bestandteil sachlicher Auseinandersetzung mit kriminologisch relevanten Fragestellungen erachtet. Die fachliche Einschätzung der ZKPF-Experten ist sowohl in den Printmedien als auch in Fernseh- und Radiobeiträgen regelmäßig gefragt. Nachfolgend finden Sie Auszüge aus der entsprechenden Pressearbeit sowie exemplarische Presseberichte.

Transkriptionsbüro | Bettina Bauer

Zuverlässigkeit und Vertraulichkeit als oberste Gebote

Da es ein zentrales Ziel des ZKPF ist, wissenschaftliche und praktische Expertise wechselseitig für eine effektive Kriminalprävention nutzbar zu machen, wissen wir, wie unentbehrlich für beide Felder ein professioneller Schreibdienst ist, der sich durch absolute Zuverlässigkeit und Vertraulichkeit kennzeichnet.

Beim ZKPF ist dies das Tätigkeitsfeld von Bettina Bauer. Sie steht mit ihrer entsprechenden Expertise allerdings nicht nur den ZKPF-Experten zur Verfügung, sondern bietet ihre Dienstleistung im Bereich der Transkription auch für andere Fachkräfte an. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Erstellung von Transkripten und Diktaten zu (forensisch-)psychiatrischen Gutachten (z. B. im Bereich Schuldfähigkeit, Prognose, Aussagepsychologie, Familienrecht, Opferentschädigung).

Üblicherweise werden die Dateien im WMA- oder MP3-Format an Bettina Bauer übersandt. Formatierungen, Transkriptionsregeln usw. werden individuell abgesprochen. Die Abrechnung erfolgt im Stundensatz.

Netzwerk

Institutionelles Netzwerk & Kooperationen

  • Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten e. V., BAG KJSGV
  • Dunkelziffer e. V., Hamburg
  • Institut für Psychologie & Bedrohungsmanagement, IPBm Darmstadt
  • Beratungs- und Therapiezentrum Hannover, BTZ
  • Amt der Vorarlberger Landesregierung/Österreich
  • Gutachtenpraxis Dr. med. Nahlah Saimeh

Tobias Brauer war während seines Studiums und kurzeitig im Anschluss daran in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe tätig (freie Träger und Jugendamt - ASD). Bereits während des Studiums setzte er sich schwerpunktmäßig mit der ambulanten und stationären Straffälligenhilfe auseinander. Über mehrere Jahre war er im Sozialdienst des geschlossenen Strafvollzugs beschäftigt. Beginnend im so genannten Regelvollzug, wechselte er später in die Sozialtherapeutische Anstalt (Behandlung und Betreuung von Sexual- und Gewaltstraftätern).

Seit mehr als zehn Jahren ist er Bewährungs- und Gerichtshelfer in Berlin. Als Projektbeauftragter war er verantwortlich für die Erstellung des Fachkonzepts für die Betreuung und Behandlung von Sexualstraftätern. Heute leitet er die daraus gebildete spezialisierte Dienstgruppe für die Arbeit mit Sexualstraftätern unter Bewährungs- / Führungsaufsicht. Tobias Brauer ist zertifizierter Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainer (ASAT®).

 

Sabrina FrierSabrina Frier ist hauptberuflich Kriminalbeamtin mit langjähriger Berufserfahrung im Bereich der schweren Gewaltkriminalität. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen häusliche Gewalt, Stalking und Sexualdelikten sowie Extremismus und Radikalisierung. Besonders ausgebildet ist sie für das Erstellen von Risikobewertungen und -einschätzungen sowie des dazugehörigen Risikomanagements. Gleichzeitig führt sie Fortbildungen auf internationaler Ebene zu den oben genannten Themenfeldern, zur Durchführung polizeilicher Vernehmungen und Gesprächsführung durch.

Zusätzlich arbeitet sie als Trainerin und Coach in Neurolinguistischer Programmierung (NLP) und verfügt über Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Verhaltensanalyse, Psychologischer Beratung und Traumatherapie.

Dr. Helga IhmHelga Ihm ist promovierte Diplom-Psychologin (Univ.) und in den Disziplinen forensische Psychologie und Kriminalpsychologie spezialisiert. Sie promovierte zu dem Thema Betrug im Zusammenhang mit Persönlichkeitseigenschaften.

Seit über 25 Jahren ist sie im Bereich schwerer (sexueller) Gewaltkriminalität tätig. Ihre berufliche Vita begann sie in der pädagogischen Arbeit mit viktimisierten Kindern und Jugendlichen. Im Anschluss wechselte sie in die Täterarbeit und war als stellv. Leiterin einer Sozialtherapeutischen Behandlungsabteilung für Sexualstraftäter im Strafvollzug tätig.

Seit nunmehr 10 Jahren arbeitet sie im Bereich der kriminalpsychologischen Einsatz-und Ermittlungsunterstützung. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind (polizeilicher) Umgang mit bedrohlichen Personen (Risikoanalysen und Risikomanagement), Erstellen von Gutachten, Erstellen von Verhaltens/Täterprofilen oder Durchführen von Psychologischen Autopsien. Zudem ist sie als Fachautorin tätig.

Bettina RiedererBettina Riederer ist Kriminologin (M. A./Univ.) und spezialisiert auf Gewalt im häuslichen Milieu und der Familie, Gewalt im kulturellen Kontext sowie Gewalt gegen Frauen im Generellen.

Sie hat ein Erststudium als Sozialarbeiterin (B.A.) und eine Ausbildung als Supervisorin. Bettina Riederer arbeitete mehrere Jahre mit erwachsenen Tätern im Strafvollzug, mehrere Jahre in der Opferberatung und sowie im Kindes- und Erwachsenenschutz. Diesbezüglich verfügt sie über eine 12-jährige Erfahrung in stationären und ambulanten Settings Institutionen.

Aktuelle Tätigkeitsfelder sind die Forschung, Lehre auf nationaler und internationaler Ebene sowie Fallkonzeptionierung, Supervisionen und Coachings. Der kriminologische Schwerpunkt liegt im Bereich Opferschutz, Prävention und Gewalt im kulturellen und/oder familiären Kontext bis hin zu innerfamiliären Tötungsdelikten, sowie Frauenhandel im europäischen Raum.

Michaela Schätz verfügt über langjährige Erfahrung in der (forensisch-)stationären Behandlungsarbeit sowie der Leitung deliktorientierter Behandlungsprogramme für Sexual- und Gewalttäter. Aktueller Arbeitsschwerpunkt ist die Erstellung von Fallkonzepten zur Prognose und Therapieindikation bei Strafgefangenen im Justizvollzug. Wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit ist die umfassende delikt- und störungsspezifische Anamnese und Diagnostik. Michaela Schätz leitet die Einweisungsabteilung des geschlossenen Berliner Männervollzugs.

Im Rahmen der klinischen Tätigkeit entwickelte Michaela Schätz Behandlungsprogramme, die sich an den defizitären Fähigkeiten und Bedürfnissen intelligenzgeminderter Straftäter orientieren. Ein fundamentaler Bestandteil der ressourcenorientierten Arbeit mit psychisch kranken Straftätern ist die Beziehungsarbeit. Michaela Schätz bietet berufsgruppenspezifische Vorträge und Workshops zum Thema „Wirkfaktor Einstellung. Wertevorstellungen in der Arbeit mit psychisch kranken Straftätern“.

Nebenberuflich nimmt Michaela Schätz begleitend Lehraufträge für die Bereiche Psychopathologie sowie spezielle forensische Fragestellungen an der Bildungsstätte des Justizvollzugs sowie weiterer Auftraggeber wahr. Darüber hinaus führt sie testpsychologische Untersuchungen für gerichtliche Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit sowie Prognosebegutachtungen durch.

 

Rita Steffes-ennRita Steffes-enn ist Kriminologin (M. A./Univ.) und spezialisiert auf den rückfallpräventiven Umgang mit Stalkern, Gewalt- und Sexualtätern. Sie arbeitete bereits mit jugendlichen und erwachsenen Tätern/Täterinnen, überwiegend mit sogenannten Hochrisikotätern. Diesbezüglich verfügt sie über eine 25-jährige Berufs- und Leitungserfahrung stationärer und ambulanter Institutionen. Vor ihrem ersten Studium war Rita Steffes-enn bis 1991 als ausgebildete Polizeibeamtin tätig.

Aktuelle Tätigkeitsfelder sind die Forschung, Fachautorinnentätigkeit und freie Lehre auf nationaler und internationaler Ebene sowie Fallberatung, Gutachtenerstellung und Durchführung von Clearings. Der kriminologische Schwerpunkt liegt weiterhin im Bereich Gewalt- und Sexualdelinquenz, einschließlich entsprechender Cyberkriminalität, z. B. im Bereich Kinderpornografie.

Dr. rer. nat. Alexandra Stupperich ist Professorin für Kriminaltechnik an der Polizeiakademie Niedersachsen und spezialisiert auf die kriminalistische Einordnung der materiellen und digitalen Spurenlage im Zusammenhang mit Sexual- und Tötungsdelikten. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Psychopathologie von Tierquälern und der Zusammenhang von Tierquälerei und häuslicher Gewalt. Sie hat zahlreiche internationale und deutschsprachige Beiträge zu diesen Themen verfasst (vgl. Liste der Veröffentlichungen).

Alexandra Stupperich hat an der Universität Bayreuth Biologie mit Schwerpunkt Verhaltenskunde studiert und an der Georg-August Universität Göttingen interdisziplinär (BioIogie und Psychologie) über schwere Tierquälerei an Pferden promoviert. Sie bevorzugt experimentelle / quantitativen Forschungsmethoden in verschiedenen Kontexten (z.B. forensisch – psychologische Verhaltensanalysen, Fragebogen und strukturiertes Interview, aber auch Entwicklung / Überprüfung von Sicherheits- und Präventionskonzepten, Therapieforschung). Gelegentlich unterstützt sie beratend externe Qualifizierungsarbeiten (z.B. Bachelor- und Masterarbeiten).

 

Steffen TheelSteffen Theel ist vom Grundstudium Sozialarbeiter/Sozialarbeiter (Master of Art, Organisationsentwicklung und Inklusion) und hat neben dem Masterstudiengang am Institut für Verhaltenstherapie eine Approbationsausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt absolviert. Aktuell ist er mit seiner Dissertation zum Thema „Periculärer sexueller Sadismus und Risikofaktoren im Kindesalter“ befasst.

Die berufliche Laufbahn von Steffen Theel umfasst u. a. sozialpädagogische und psychotherapeutische Tätigkeiten im ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfesetting sowie Straßensozialarbeit. Zudem wird baut Steffen Theel derzeit über das Klinikum Frankfurt/Oder eine Sprechstunde für sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche in der Psychiatrischen Institutsambulanz in Rüdersdorf bei Berlin auf. Neben dieser Tätigkeit wird von ihm eine privatpsychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche als auch eine Dozententätigkeit am MAPP-Institut (Magdeburger Ausbildungsinstitut für Psychotherapeutische Psychologie) betrieben.

Christoph Unbehaun studierte zunächst Soziologie und Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Später absolvierte er einen universitären Masterstudiengang in Kriminologie.

Kriminologisch-phänomenologisch liegt die Expertise von Christoph Unbehaun im Bereich der Wirtschafts- und Finanzkriminalität. Einen besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf Steueroasen und Offshore-Finanzplätze sowie die selektive Strafverfolgung, wozu er auch ein entsprechendes Forschungsprojekt durchführte.

Die Ergebnisse seiner kriminologischen Untersuchungen können in dem Buch "Steuerparadies Deutschland!? Eine kriminologische Untersuchung zu Steueroasen und selektiver Strafverfolgung" nachgelesen werden. Das Buch kann über den Verlag oder jede (Online-)Buchhandlung bezogen werden.

 

Zentrum für Kriminologie & Polizeiforschung