Biografie - Rita Steffes-enn

 

Abgeschlossene Studiengänge

  • Kriminologie (M. A./Univ.)
    Thema der Masterarbeit: Gewalt gegen Polizei aus Sicht der Täter
  • Sozialarbeit (Dipl./FH)
    Thema der Diplomarbeit: Soziale Arbeit im Jugendstrafvollzug. Eine Gegenüberstellung der Jugendstrafanstalten Wittlich und Schifferstadt sowie der Jugendanstalt Hameln am Beispiel der Behandlung jugendlicher Sexualstraftäter

Kriminologisch-phänomenologische Schwerpunkte

  • Gewaltdelikte (einschließlich Intimpartnergewalt und Kindesmisshandlung)
  • Linksextremismus
  • Sexualdelikte
  • Stalking

Publikationen

Kriminologische Forschungsfelder

  • Täterdenken
  • Polizei & Gewalt
  • Linksextremismus
  • Preisträgerin der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK) für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten an deutschsprachigen Hochschulen
  • derzeit Doktorandin an der Universität Bremen zum Thema Gewalt gegen Polizeikräfte aus Tätersicht

Berufliche Ausbildung

  • ehemalige Polizeibeamtin des Landes Rheinland-Pfalz (1987-1991) 

Zusatz- und Fachqualifikationen

  • Psychologisches Bedrohungsmanagement: Seniorberaterin, Gutachterin und Supervisorin (IPBm)
  • Bindungsbasierte Psychotherapie (LMU München unter Leitung von Dr. Karl-Heinz Brisch)
  • Systemische Therapie (FH München/Bayern Innovativ unter Leitung von Frau Prof. Dr. Gela Neubeck-Fischer)
  • Moderatorin (ZWW Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
  • Akkreditierte Fachsozialarbeiterin für Klinische Sozialarbeit/Clinical Social Worker (ZKS)Psychotherapie (HPG)
  • Anti-Aggressivitäts-Training, AAT® und Coolness-Training, CT® (ISS Frankfurt/Main)
  • Grundlagenkurs „Transaktionsanalyse“ (DGTA)
  • Assessment Intervenion Moving on - AIM2-Trainerin (Graf-Recke-Stiftung)
  • Opfergerechte Tätertherapie - Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche (DGfPI)
  • Systemische Traumapädagogin (ifs)

Hauptberufliche Tätigkeitsfelder

  • Polizeibeamtin des Landes Rheinland-Pfalz (Verwendungsgebiete: Polizeieinzeldienst und Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei)
  • einjähriges Berufspraktikum zur staatlichen Anerkennung als Diplom-Sozialarbeiterin in der Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz (Schwerpunktwohngruppe: Gewalt- und Sexualtäter)
  • Fachdienstmitarbeiterin im Regelvollzug für erwachsene männliche Täter, Justizvollzugsanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
  • Wohngruppenleiterin in Personalunion Fachdienstmitarbeiterin (Schwerpunktwohngruppe: Gewalttäter sowie stellv. Sexualstraftäter und stellv. Leiterin des Offenen Vollzugs), Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
  • Fachdienstmitarbeiterin (Schwerpunkt: Einzel- und Gruppentherapie), Sozialtherapeutische Abteilung für Sexualstraftäter der Justizvollzugsanstalt Amberg/Bayern
  • Aufbau und verantwortliche Leitung der Täterarbeitseinrichtung „Contra Häusliche Gewalt!“ im Landgerichtsbezirk Koblenz (Trägerschaft: Verein Bewährungshilfe Koblenz e. V. unter Förderung des Ministeriums des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz)
  • Leitung einer freien Beratungsstelle für ambulante rückfallpäventive Täterarbeit, Präventionsprojekte sowie Team- und Fallberatungen (Deliktische Schwerpunkte: Gewalt- und Sexualdelinquenz, Stalking)
  • seit 2001: Fachreferentin im In- und Ausland
  • seit 2012: verantwortliche Ansprechpartnerin des Zentrums für Kriminologie & Polizeiforschung (ZKPF)

Sonstige (neben-)berufliche Betätigungsfelder

  • 1994: Leitung eines Anti-Gewalt-Seminars für Mädchen, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück
  • 1994-1996: Mitwirkung an deliktorientierten Behandlungsgruppen für jugendliche Sexualstraftäter in der Jugendstrafanstalt Wittlich sowie Vorbereitung und eigenständige Leitung eines Projekts von Inhaftierten zum Verkehrssicherheitstag der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz „Aktion junge Fahrer“1994-1997: ambulanten Erziehungshilfen für gefährdete Jugendliche (Schwerpunkte: gewaltbereite Jugendliche), Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
  • 2001: Entwicklung des Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainings (ASAT®), einem delikt- und störungsorientierten Behandlungsmanual zur Rückfallprävention bei Sexualtätern
         - 2002: Autorin des ASAT®-Arbeitshandbuchs
         - 2003: Unterstützung d. wissenschaftl. Evaluation des ASAT®, Lehrstuhl für Diagnostische Psychologie, Uni Eichstätt
         - 2007: Konzipierung des ASAT®Jugend (
         - seit 2007: Ausbildungsleiterin der ASAT®-Zusatzqualifikation in Deutschland
         - 2008-2016: Kooperationspartnerin der Uni Bern (Forensisch-Psychiatrischer Dienst) zur Konzipierung, Umsetzung und
                              universitären Weiterbildung zum ASAT®Suisse
         - 2011: Erstellung des ASAT®Suisse-Arbeitshandbuchs in Co-Autorenschaft mit Oliver Falk (2012 übersetzt ins
                    Französische)
         - 2014: Ausgezeichnung des ASAT® mit dem dritten Platz des rheinland-pfälzischen
                     Landespräventionspreis "Kriminalprävention 2014")
  • 2004: Entwicklung des „Deeskalationstrainings in Fällen häuslicher Gewalt – DET®“ gemeinsam mit Markus Brand
         - 2007-2009: Unterstützung d. wissenschaftl. Evaluation des DET®, Arbeitsstelle Forensische Psychologie, TU Darmstadt
         - seit 2008: Ausbildungsleiterin der DET®-Zusatzqualifikation
  • 2004-2005: freiberufliche Leitung des Anti-Sexuelle-Aggressivität-Trainings (ASAT®), Abteilung für Sexualstraftäter der Justizvollzugsanstalt Amberg/Bayern
  • 2004-2005: Projektleiterin des sekundären Präventionsprogramms „Coolnesstraining®“ im Rahmen derSozialtherapeutische Ganztagsschule, Hauptschule Cochem/Rheinland-Pfalz
  • 2004-2005: Projektleiterin eines primären Präventionsprogramms zum Umgang mit Aggressionen, Grundschule Cochem/Rheinland-Pfalz
  • 2005-2009: Mitglied interdisziplinärer regionaler Arbeitskreise „Gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ im Landgerichtsbezirk Koblenz
  • 2008-2014: Leitung des Instituts für deliktbezogene Täterarbeit Rheinland-Pfalz (IDT) gemeinsam mit Markus Brand
  • 2009-2012: stellvertretende Leiterin des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement (I:P:Bm), Darmstadt
  • 2008-2015: Psychologische Bedrohungsmanagerin (Seniorberaterin & -fallmanagerin, Gutachterin, Supervisorin) beim Team Psychologie & Sicherheit (TPS), Düsseldorf/Darmstadt
  • 2007-2015: Gründungsmitglied der Association Of European Threat Assessment Professionals (AETAP)
  • 2013-2015: Mitglied der European Society of Criminology (ESC)
  • 2006-2018: AAT®-/CT®-Ausbilderin des Deutschen Instituts für Konfrontative Pädagogik, Hamburg (IKD)
  • 2008: Initiatorin und Mitbegründerin des Koblenzer Modells zum interdisziplinären Fallmanagement von Hochrisikofällen häuslicher Gewalt
  • 2009: Expertin des internationalen Advisory Boards zum DyRiAS® – Intimpartner (computergestütztes Analysesystem zur Risikoeinschätzung bezüglich leichter bis tödlicher Gewalt durch männliche Intimpartner)
  • 2013: Expertin des internationalen Expertenworkshops des Verlags für Polizeiwissenschaft zum Thema "Gewalt & Polizei"
  • 2015: Expertin im rheinland-pfälzischen Landtag zu einer Anhörung in Vorbereitung eines Straftatbestandes zur Gewalt gegen Polizeikräfte
  • seit 2002: Einzel-Lehraufträge an (Fach-)Hochschulen, z. B. Universität Erlangen, Kath. Universität Eichstätt, Universität Bern, Hochschule Koblenz sowie diversen Hochschulen der Polizei in Deutschland und Polizeischulen der Schweiz
  • seit 2005: bundesweit tätige Fall- & Teamberaterin zu den Schwerpunkten "Präventive Deeskalation", "Aggression" und "Sexualität" - einschließlich psychiatrischer und behindertenpädagogischer Einrichtungen
  • seit 2006: Kooperationspartnerin des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement (IPBm), Darmstadt
  • seit 2016: Referentin der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI)
  • seit 2017: Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e. V. (BAG KJSGV)

Aktuelle Mitgliedschaften

  • Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit  sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e. V. (BAG KJSGV)
  • Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e. V. (DGfPI)
  • Kriminologische Gesellschaft - Wissenschaftliche Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen e. V. (KrimG)

Teilnahme an Fortbildungen

  • Umgang mit Sexualstraftätern
  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
  • Umgang mit Gewalttätern
  • Seminar für Führungskräfte im Justizvollzug
  • Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
  • Seminar für Vollzugsabteilungsleiter/-innen: Umgang mit Ermessensspielräumen
  • Integratives Konflikttraining nach R. Dahm
  • Workshop „Entwicklung des AAT® / CT®“
  • Workshop “Systemische Supervision und Coaching”
  • Angewandte Methoden des Psycho- und Soziodramas
  • Therapie von Stalkern 
  • Gewaltvorhersage und Fallmanagement in Stalkingfällen
  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Häusliche Gewalt und Tötung des Intimpartners 
  • Profiling und Fallanalyse in der Forensik 
  • Körperthrill & Selbsterfahrung im Umgang mit Gewalttätern
  • Zielgerichtete Gewalt und Amok an Schulen 
  • Internetdevianz 
  • Gewaltvorhersage und Fallmanagement schwere Intimpartnergewalt
  • Tathergangsbetrachtung
  • Kinderpornographie 
  • Stalking & Intimpartnergewalt 
  • Rückfallvermeidungsmodell 
  • Kulturelle Implikationen bei Gewalttaten, Schwerpunkt: Kosovo 
  • Risikofaktoren bei Sexualtätern 
  • Sexuelle Gewalt & Stalking 
  • Die Bedeutung der Tierquälerei 
  • Verhaltensberatung bei Stalking und Intimpartnergewalt
  • Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche
  • Tatbegehungsmerkmale und Prognose bei Sexualstraftätern
  • Elternarbeit nach dem Bekanntwerden sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Institutionen
  • Werkstattgespräche zur Arbeit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen
  • Junge (sein) - Sexualität (entwickeln) - Sexuelle Grenzverletzungen (begangen haben)
  • Extremismus und Radikalisierung im Jugendalter
  • Restorative und Transformative Justice

Teilnahme an Fachtagungen & Konferenzen

  • Bundesweite Praktikertreffen der Jugendstrafanstalten (DVJJ)
  • Diverse Fachtagungen zu Themen aus dem Bereich der Kriminaltherapie (z. B. Kriminal- und Legalprognosen, R & R-Programm) für Fachdienste im bayerischen Strafvollzug
  • Überregionale Fachtagungen der Sozialtherapien im Justizvollzug (AK Sozialtherapeutischer Anstalten im Justizvollzug)
  • Stalking (IPS)
  • Häusliche Gewalt und Tötung des Intimpartners (IPS)
  • Amok (IPS)
  • Profiling (IPS)
  • Bedrohungsmanagement (AETAP)
  • Schwere Gewalt gegen Kinder (IPBm)
  • Polizei & Psychologie (P & W)
  • Erwachsenenamok (IPBm)
  • Polizeilicher Schusswaffengebrauch & Eigensicherung (P&W)
  • Sexualdelinquenz (IATSO)
  • Schutz vor Gewalt in Institutionen (DGfPI)
  • Bindungstraumatisierungen - Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden (Internationale Bindungskonferenz München)
  • Bundeskogress AAT® (IKD Hamburg, ISS Frankfurt/Main & WBZ Ingelheim)
  • Prävention durch Täterarbeit - Den (intergenerativen) Gewaltkreislauf stoppen (Contra Häusliche Gewalt, Rheinland-Pfalz)
  • Wegsperren - und zwar für immer? Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit sexuell auffälligen Menschen (DGfPI, BAG KJSGV, BAG TäHG, Charité Berlin, theaterpädagogische werkstatt Osnabrück)
  • Radikalisierung und extremistische Gewalt - Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement (IPBm)
  • Gewalt und Radikalisierung (DPT)

Praktika während des Erststudiums

  • Praktika im Rahmen des Sozialarbeitsstudiums:
         Jugendstrafanstalt Wittlich (fünf Wochen) 
         Bewährungshilfe Koblenz (vier Wochen)
         Jugendstrafanstalt Wittlich (sechs Wochen)
         Projektpraktikum in der Jugendstrafanstalt Wittlich (drei Semester einmal wöchentlich)
  • Freiwillige Kurzzeitpraktika zur Erstellung der Diplomarbeit:
         Jugendstrafanstalt Wittlich/Rheinland-Pfalz
         Jugendstrafanstalt Schifferstadt
         Jugendanstalt Hameln
 

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